Zukunftsperspektiven des Werkzeugschleifens

Vortrag zu den Zukunftsperspektiven des Werkzeugschleifens

Dipl.-Ing. (FH) Uwe Schmidt, Inhaber von Präzisionswerkzeuge Wurzen beleuchtete als Referent das Umfeld und die Rahmenbedingungen in dem sich alle Betriebe und Werkzeugschleifereien in diesem Land befinden. „Nun sind Schleifereien in erheblichem Maße von ihrem Umfeld und ihren Kunden abhängig. Deshalb wird sich auch deren Entwicklung immer an diesem Umfeld orientieren.“ so Uwe Schmidt „Betrachtet man das Bruttoinlandsprodukt als Wohlstandsindikator dann wird hier eins ganz deutlich: Der Wohlstand steigt zwar in ganz Deutschland kontinuierlich. Eine Angleichung der ostdeutschen Lebensverhältnisse an die Westdeutschen findet aber nicht statt. Die grauen Trendlinien zeigen, dass es hier keine Konvergenz gibt. In den ersten 5 Jahren nach der Wende hat sich das Bruttoinlandsprodukt noch angenähert, seitdem aber nicht mehr.

Das bedeutet aber nicht, dass in Ostdeutschland weniger gearbeitet wird! Das ist an dieser Stelle ganz wichtig zu erwähnen. Hier zeigen sich nur die Auswirkungen durchschnittlich niedrigerer Löhne und die damit verbundene Auswirkung auf die niedrigeren Stückkosten. Das heißt, Solange sich in Ostdeutschland nicht Löhne und Preise erhöhen, bleibt auch der Wohlstand hinter dem Westen zurück.

Nimmt man die Bruttowertschöpfung als Maß der Produktivität der einzelnen Mitarbeiter, dann zeigt sich, dass sich die Produktivität der Erwerbstätigen im verarbeitenden Gewerbe in den ostdeutschen Ländern in den letzten 20 Jahren mehr als vervierfacht hat! Hier ist durchaus damit zu rechnen, dass sich die Produktivität der Erwerbstätigen in den ostdeutschen Ländern in absehbarer Zeit angleichen wird und das trotz niedrigerer Löhne und der niedrigeren Stückkosten.“

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