Bundespreis für Wurzener Unternehmer

Präzisionswerkzeuge zur Messe in München geehrt

Wurzen. Uwe Schmidt, Inhaber der Firma Präzisionswerkzeuge Wurzen (PWWU), hat auf der Internationalen Handwerksmesse in München vom 7. bis 13. März den Freistaat Sachsen vertreten. Für seine anwendungsoptimierten Präzisionswerkzeuge erhielt er aus den Händen von Iris Gleicke (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, den Bundespreis 2018. Mit der Goldmedaille würdigt das Bundesministerium Produkt- und Dienstleistungsinnovationen, die sich durch ihre Anwendbarkeit im Handwerk auszeichnen. „Der generativ hergestellte, anwendungsoptimierte Stufenbohrer aus Hartverbundwerkstoff der Firma PWWU nutzt die Potenziale dieses neuentwickelten, innovativen Verfahrens umfassend. Durch den schichtweisen Aufbau werden Designgrenzen konventioneller Verfahren aufgehoben, wodurch es möglich wird, komplexe und individuelle Werkzeugstrukturen herzustellen“, heißt es in der Begründung.

Wie berichtet, erhielt das Wurzener Unternehmen bereits im Februar beim neunten Wernesgrüner Werkzeugsymposium die „Goldene Schleifscheibe 2018“ sowie den Innovationspreis 2018 der Handwerkskammern zu Leipzig und Halle/Saale.

Gegründet wurde der Betrieb mit elf Mitarbeitern und Sitz in der Dresdener Straße 50 im Jahr 1996 von Schmidts Vater. „Wir entwickeln unterschiedliche Schneid- und Zerspanwerkzeuge, stellen sie her oder setzen sie instand“, so der Diplomingenieur. Besonders die Hochleistungs-Fräswerkzeuge aus Wurzen bieten Anwendern eine Reihe von Vorteilen: Sie sparen Bearbeitungszeit und erhöhen die Qualität. „Da sich die Fräswerkzeuge mehrmals nachschleifen lassen, besitzen sie außerdem eine lange Lebensdauer“, so Schmidt. Ferner tüftelt die PWWU mit ihren Kunden an passenden Lösungen, falls Anwendungen eines herkömmlichen Werkzeuges nicht ausreichen.

Quelle: LVZ vom 21.03.2018, Autor: Kai-Uwe Brandt

 
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